14. April 2026
Die Elisabethenschule hat am 23. März 2026 einen Pädagogischen Tag zur Bedeutung Künstlicher Intelligenz für Lernen und Unterricht durchgeführt. Fachreferent war Dr. David Bausch, Buchautor, Dozent und Geschäftsführer von Digi2place, der bundesweit als ein Experte für digitale Transformation und digitalen Stress gilt.
In zwei Impulsvorträgen zeigte Bausch, selber ein ehemaliger Schüler der ELI, auf, wie generative KI Lern‑ und Arbeitsprozesse verändert. Er erklärte die Funktionsweise moderner KI‑Modelle und betonte sowohl ihr Potenzial – etwa individuelle Unterstützung für Lernende oder Entlastung bei der Unterrichtsplanung – als auch Risiken wie kognitive Abhängigkeit, oberflächliches Lernen und die Gefahr unkritischer Übernahme von KI‑Ergebnissen.
Dr. David Bausch ist überzeugt: „KI verändert nicht nur unseren privaten und beruflichen Alltag, es verändert auch, die Art und Weise, wie Schülerinnen und Schüler lernen”
Nach dem umfangreichen Input arbeiteten die Lehrkräfte in mehreren Phasen an zwei Leitfragen: Wie beeinflusst KI Lernprozesse und wie verändert sie langfristig die Rolle der Lehrkräfte? Die Ergebnisse sollen in die schulinternen Entwicklungsprozesse einfließen.
Nach der Mittagspause stellten Kolleginnen und Kollegen praxisnahe Beispiele vor, wie KI bereits heute im Unterricht genutzt werden kann – von der Erstellung von Arbeitsblättern über differenzierte Aufgabenformate bis zur Unterstützung bei Planung und Diagnose.
Der Pädagogische Tag machte deutlich: KI ist in der Schulwelt längst angekommen. Die Elisabethenschule setzt deshalb auf einen reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Werkzeugen. Mit dem Pädagogischen Tag sei „die Brisanz des Themas noch einmal deutlich geworden und ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsfähiger Unterrichtskultur“ gelungen, so Schulleiterin Frau Radeck.
Im Bild die ehemaligen Lehrenden der ELI von Dr. David Bausch.