Die Elisabethenschule Hofheim ist unter den Prämierten beim Hessischen Schülerschreibwettbewerb zum Thema „Zukunft“

30. April 2026

Schreibwettbewerb weckt Kreativität im Klassenraum: 100 hessische Schülerinnen und Schüler wurden am 24. April im Museum Wiesbaden für ihre Briefe zum Thema „Zukunft“ im Rahmen des 8. Schülerschreibwettbewerbs der Stiftung Handschrift von Kultusminister Armin Schwarz ausgezeichnet – darunter auch die Schülerin Anna Fries der ELI. 

6. und 7. Klassen aller Schulformen konnten am 8. Hessischen Schülerschreibwettbewerbs der Stiftung Handschrift zum Thema “Zukunft” teilnehmen. Die Kinder und Jugendlichen (be)schrieben auf maximal zwei Seiten, wie sie sich die Welt in 10, 20 oder 50 Jahren vorstellen. Auch die Elisabethenschule hat sich mit der Klasse 6c beteiligt. „Das Thema bot viel Raum für individuelle Zukunftsvisionen. Die Kinder konnten sich intensiv mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzen und sogar Verbesserungsvorschläge anbieten – als Lösungsansätze für die Zukunft“, analysiert die betreuende Deutschlehrerin der Klasse Frau Radeck. So individuell wie die eigene Handschrift sind daher auch die Inhalte der Texte. Sie thematisieren beispielsweise Kriege, globale Erderwärmung, Umweltverschmutzung, persönliche Berufswünsche, Freundschaften, Familie und Zusammenhalt. Eine Fachjury wählte 100 Beiträge aus. Diese sind nun in einem hochwertigen Buch gesammelt erschienen – darunter auch ein Brief der ELI. Deren Verfasserin, Anna Fries aus der 6c, wurde am 24. April im Museum Wiesbaden ebenfalls geehrt. Die stolzen Eltern und Lehrkräfte im Publikum vor Ort und zahlreiche live aus dem Klassenraum zugeschaltete Mitschüler und Mitschülerinnen der verschiedenen Schulen honorierten die Leistungen mit viel Applaus. 

Raoul Kroehl, Geschäftsführer der Stiftung Handschrift, begrüßte die Gäste im Museum. Er zeigte sich begeistert von der erneut großen Resonanz: „Nach dem Erfolg der vergangenen Jahre hat der Wettbewerb in diesem Jahr eine neue Dimension erreicht. Mit rund 9.500 Einsendungen aus ganz Hessen hat die junge Generation bewiesen, dass sie viel zu sagen hat – und dass sie dies mit Vorliebe auf Papier tut.“ Armin Schwarz, Hessischer Minister für Kultur, Bildung und Chancen, verdeutlichte in seiner Ansprache die Relevanz der Handschrift im digitalen Zeitalter: „Ganz praktisch beeinflusst das Schreiben mit der Hand die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler. Es trainiert entscheidende Fähigkeiten, die später wichtig sind, wie Motorik, Sprachverständnis und Konzentration. Aus diesen Gründen betrachten wir im Hessischen Kultusministerium den Erwerb der Handschrift als einen zentralen Bestandteil des Deutschunterrichts.“  

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung erzählten Schülerinnen und Schüler in Video-Interviews von den ersten Ideen für ihre persönlichen Briefe. Dabei offenbarte sich, dass sie trotz der aktuell herausfordernden Zeiten mit viel Neugier und Optimismus an das Thema herangingen. Im Talk mit Raoul Kroehl erzählten Lehrkräfte hessischer Schulen von ihren Erfahrungen aus dem Unterricht. Leider kaum überraschend: Im Zeitalter von KI, Smartphones und Tablets wüssten die wenigsten Kinder heute noch, wie man einen Brief schreibt. Umso bedeutender sei dieses Projekt. Im Unterricht entwickelten ihre Schützlinge schnell viel Freude am Briefeschreiben. Die Ergebnisse sprechen für sich. 

Musikalisch umrahmten Neo, Gewinner der TV-Sendung „The Voice Kids“ 2025,  sowie das Streicher-Ensemble „Leibniz-Strings“ der Leibnizschule Wiesbaden die Preisverleihung. 



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